Surfen

Surfen oder Wellenreiten ist in seiner Urform schon annähernd 4000 Jahre alt. Durch die Reisen der Polynesier verbreitete sich auch das Surfen in der Südsee. Seine Blütezeit erlebte das Surfen auf den Inseln von Hawaii, wo es fester spiritueller und kultureller Bestandteil der Gesellschaft wurde. Auch in der Bundesrepublik begann man Mitte der 1950er Jahre mit dem Wellenreiten. Damals bekamen die Sylter Rettungsschwimmer ihre ersten Rettungsbretter, die ziemlich ungeeignet zum Wellenreiten waren. Dennoch startete Uwe Draht seine ersten Surfversuche damit. Dieter Behrens, Walter Viereck  und andere taten es ihm gleich. In Biarritz kauften sie sich ihre ersten richtigen Wellenreitboards. Dass es ein spezielles Surf-Wachs gab, welches das Abrutschen vom Board verhinderte, erfuhren sie jedoch erst später.1966 gründeten sie den „Surfing Club Sylt“. Jeder erfahrene Schwimmer kann das Wellenreiten erlernen. Um beim Umgang mit Wellen, Strömungen und Gezeiten kein unnötiges Risiko einzugehen, sollte dazu allerdings die Hilfe eines qualifizierten Wellenreitlehrers in Anspruch genommen werden. Spass und Lernerfolge beim Wellenreiten hängen ganz wesentlich vom zum Können und Körpergewicht passenden Surfboard ab. Generell gilt: Anfänger und schwere Menschen brauchen größere Surfboards. Fortgeschrittene und leichtere Menschen können eher kleinere Surfboards fahren.
 
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